Corona-Info-Service

Information Corona - Pandemie Nr. 5

Schrittweise Wiederaufnahme des Betriebes für bestimmte Personengruppen ab 18.05.2020

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Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Eltern und Angehörige,
sehr geehrte Betreuerinnen und Betreuer,

ich möchte ich Sie über die Änderungen der Allgemeinverfügung „Corona-Pandemie: Maßnahmen betreffend Werk- und Förderstätten für Menschen mit Behinderung, Frühförderstellen sowie Berufsbildungs- und Berufsförderungs-werke“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege informieren. Diese tritt ab dem 18.05.2020 in Kraft.

Gemäß der Allgemeinverfügung

  • können ab dem 18.05.2020 Beschäftigte der Werkstätten, die zuhause oder ambulant betreut wohnen, die Werkstatt wieder besuchen.
  • bleibt für Förderstätten das Betretungsverbot noch weiterhin bestehen, jedoch gibt es hier nach wie vor die Möglichkeit von Notbetreuungen.
  • kann für Mitarbeiter*innen mit Behinderung, die in einem Wohnheim wohnen, ab dem 18.05.2020 ebenso die Betreuung und Beschäftigung in festen Arbeitsgruppen ohne unmittelbaren Kontakt zu den anderen beschäftigten Menschen stattfinden.

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege legt außerdem fest:

  • Personen, die Krankheitssymptome einer COVID-19-Erkrankung aufweisen, die in Kontakt zu einer infizierten Person stehen bzw. seit dem letzten Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind oder Personen die einer sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen, ist der Zutritt zu Werkstätten für Menschen mit Behinderung untersagt.
  • Mitarbeiter*innen mit Behinderung können ihre Beschäftigung in der Werkstatt nur dann wiederaufnehmen, wenn sie an keiner einschlägigen Grunderkrankung leiden, die einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung bedingen kann. Hierzu zählen insbesondere Erkrankungen der Lunge und der Atemwege, Erkrankungen des Herzens oder des Kreislaufsystems, Erkrankungen der Leber oder Niere, Erkrankungen im Zusammenhang mit Diabetes mellitus, Krebserkrankungen sowie Stoffwechselerkrankungen. Gleiches gilt, wenn die Immunabwehr wegen der Einnahme von Medikamenten unterdrückt ist oder eine Schwächung des Immunsystems vorliegt. Im Zweifelsfall ist zur Wiederaufnahme der Beschäftigung und Betreuung die Vorlage eines ärztlichen Attestes erforderlich.

Darüber hinaus müssen die Beschäftigten in der Lage sein, die notwendigen Hygiene- und Abstandsregelungen unter Zuhilfenahme der üblichen Unterstützungsleistungen einzuhalten. Bei der Nutzung der Fahrdienste haben die Werkstattbeschäftigten eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies gilt nicht für Werkstattbeschäftigte, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist. In diesem Fall hat der Einrichtungsträger mit dem Beförderer Maßnahmen zu vereinbaren, die auf andere Weise einen vergleichbaren Infektionsschutz sicherstellen.

Somit können wir zumindest für einen Teil der Beschäftigten schrittweise die Wiederaufnahme des Regelbetriebs planen.

Unter Umständen kann nicht für alle oben genannten Personenkreise der Arbeitsbeginn zum Stichtag 18.05.2020 umgesetzt werden, da auch die Busbeförderung wieder organisiert werden muss. Wir arbeiten aber daran dies zügig umzusetzen.

Zur weiteren Organisation erhalten Sie von Ihrer KJF Werkstätte einen Brief und Formular zugeschickt. Dieses Formular füllen Sie bitte aus und lassen es uns baldmöglichst wiederzukommen.

Bitte nehmen Sie auch telefonisch Kontakt zum Sozialdienst Ihrer Werkstätte auf, um den weiteren Ablauf abzustimmen.

Der Sozialdienst steht Ihnen zur Klärung Ihrer Fragen und Anliegen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Hans Horn
Geschäftsführer

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Hans Horn
Geschäftsführer