Straubing

Ria Wagner wird uns sehr fehlen!

Verabschiedung nach 46 Berufsjahren bei den KJF Werkstätten

Zum 30. Juni 2021 wurde Ria Wagner nach 46 Jahren Beschäftigung in den KJF Werkstätten in den Ruhestand verabschiedet; bisher kann keine Beschäftigte der KJF Werkstätten so viele Berufsjahre vorweisen.

Als Ria Wagner am 01.07.1975 ihren beruflichen Werdegang in den Werkstätten begann, wurde sie als eine der ersten Damen in den provisorischen Werkstattbetrieb der Katholischen Jugendfürsorge in einer Lagerhalle an der Alten Wörther Straße in Straubing aufgenommen. In den langen Jahren hat sie die Weiterentwicklung der Werkstätten live miterlebt.

Ein wichtiger Meilenstein war die Anerkennung als Werkstätte für behinderte Menschen, die im Juli 1977 erfolgte. Im Jahre 1978 folgten der Umzug der Betriebsstätte an den jetzigen Standort in der Elbinger Straße und viele Erweiterungs- sowie Sanierungsmaßnahmen.

Nachdem Ria Wagner zunächst einfache Montagetätigkeiten geleistet hatte, erkannten die Verantwortlichen sehr schnell ihr Talent für den Verwaltungsbereich. Ab 1977 war Frau Wagner deshalb in der Lohnbuchhaltung tätig und wechselte viele Jahre später im Jahre 2009 im Rahmen der Ausgründung der Werkstätten als gemeinnützige GmbH in die Geschäftsstelle nach Regensburg. Sie unterstützte lange Jahre Uli Liebl im Rahmen der Lohnbuchhaltung. Im Jahre 2015 schließlich kehrte Ria Wagner zurück nach Straubing und war bis zum Eintritt in den Ruhestand in der Abteilung EDV/Bürodienstleistung tätig.

Ria Wagner war während ihrer gesamten beruflichen Laufbahn eine überaus motivierte, äußerst pflichtbewusste und verantwortungsvolle Mitarbeiterin. Von ihren Vorgesetzten sowie ihren Kolleginnen und Kollegen wurde sie sehr geschätzt. Sie war aufgrund ihrer fürsorglichen Art auch äußerst beliebt. Auf das leibliche Wohl aller war sie stets bedacht und versorgte diese gerne mit Süßigkeiten. 

Wir wünschen Ria Wagner alles Liebe und Gute für den Ruhestand, insbesondere Gesundheit und Gottes Segen.

Text: Ingrid Schultes
Foto: Florian Falkenstein