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Ausgleichsabgabe

Für Arbeitgeber – sowohl für private als auch die der öffentlichen Hand – gilt ab jahresdurchschnittlich monatlich mindestens 20 vorhandenen Arbeitsplätzen eine Beschäftigungspflicht von Menschen mit Behinderung (§ 71 SGB IX). Werden die verlangten Pflichtarbeitsplätze nicht besetzt, ist eine Ausgleichsabgabe zu entrichten (§77 Abs. 1 Satz 1 SGB IX).

Für die Erhebung der Ausgleichsabgabe und deren Verwendung ist das Integrationsamt
(§102 Abs. 1 Nr. 1 SGB IX) zuständig.

Anrechnung von Aufträgen an Werkstätten für behinderte Menschen:
Kunden von Werkstätten (auch Blindenwerkstätten), die als Arbeitgeber zur Ausgleichsabgabe verpflichtet sind, können 50% der in ihren Aufträgen enthaltenen Arbeitsleistung an der zu zahlenden Ausgleichsabgabe absetzen (§140 SGB IX).